Die grosse Verführung des charismatischen Lobpreis – Rudolf Ebertshäuser

Die grosse Verführung des charismatischen Lobpreis – Rudolf Ebertshäuser

Der Geist der charismatischen Verführung ist von unten, ein falscher Geist, der die Gläubigen in die Irre leitet.

Quelle:
Rudolf Ebertshäuser, das-wort-der-wahrheit.de

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2 Kommentare

  1. Du aber bist heilig, der du thronst über den Lobgesängen Israels

    Psalm 22, 4 nach der Luther-Übersetzung 1984

    Es ist hier eindeutig von den Lobgesängen Israels die Rede, nicht von den Lobgesängen der Gemeinde (Kirche/Versammlung). Eine ähnliche Aussage, dass Gott unter den Lobgesängen Seines Volkes wohnt/thront finden wir auch im Neuen Testament nicht.

  2. In diesem Zusammenhang halte ich es für ganz wichtig, dass wir uns immer wieder vor Augen führen, warum wir glauben. Wir glauben nicht, weil wir Gott erlebt haben oder weil wir Gott „gespürt“ haben. Das wäre kein Glaube in dem Sinn, wie die Heilige Schrift ihn uns lehrt. Wie gesagt, ich lehne es nicht ab, dass Gott uns auch auf der Ebene unserer Empfindungen begegnen kann. Aber das kann nicht die Grundlage unserer Glaubensüberzeugung sein. Gefühle können uns nämlich auch täuschen. Das haben wir, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, schon alle erlebt. Darum können Gefühle kein Massstab und auch keine Grundlage für unseren Glauben sein.

    Ich kenne sehr viele, liebe Christen, die aus der alttestamentarischen Aussage „Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes“ ein neues Gesetz für die christliche Gemeinde gemacht haben. Dementsprechend nimmt „Lobpreis“ in ihren Gottesdiensten auch eine vorrangige Stellung ein. Manchmal gibt es bei ihnen sogar keine Wortverkündigung, weil diese angeblich nur dem Verstand anspricht. Man meint in vielen solcher Gemeinden, Gott würde erst dann gegenwärtig sein, wenn die Gemeinde „Lobpreis machen“ würde. Auch kenne ich Christen, die davon sprechen, dass der Gottesdienst gut war, weil der „Lobpreis gut“ war. Diese Christen messen die Qualität des Lobpreises daran, ob sie Gott „gefühlt“ haben. Ich kenne sogar Gläubige (liebe Freunde), die auf diese Weise ganz abhängig vom „Lobpreis machen“ geworden sind. Sie machen so lange zu Hause oder im Gottesdienst „Lobpreis“ bis sich entsprechend gute Gefühle einstellen. Und dann meinen sie, dass sie eine Gottesbegegnung gehabt haben.

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